Curriculum Vitae

Portrait Dr. Andres Furger Bildlizenz CC BY SA 4.0

Zur Person und Ausbildung

Geboren 1948 in Basel, Vater zweier erwachsener Söhne und einer Tochter sowie Grossvater von vier Enkelinnen und Enkeln.

Studium der ur- und frühgeschichtlichen Archäologie, Geschichte und Anthropologie.

Promotion mit einer Dissertation über die Ausgrabungen im Basler Münster (publiziert 1979 in den «Basler Beiträgen zur Ur- und Frühgeschichte»).

Berufliche Tätigkeit

  • 1975-1981 Assistent in Lehre und Forschung an der Universität Basel, Seminar für Ur- und Frühgeschichte. Ausgrabungen in Frankreich und in der Schweiz 1972 – 1988.
  • 1981-1986 Konservator und Vizedirektor am Historischen Museum Basel.
  • 1987 bis 2006 Direktor der Museengruppe Schweizerisches Landesmuseum mit Hauptsitz in Zürich.Übernahme und Neueröffnung von drei neuen Museen:
    • Musikautomaten Museum in Seewen, SO.
    • Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz, SZ.
    • Zweigstelle des Landesmuseums in der Westschweiz im Château de Prangins, VD.

Leitung grösserer Sonderausstellungen wie «Gold der Helvetier» 1991, «Sonderfall? Die Schweiz zwischen Réduit und Europa» 1992, «Erfindung der Schweiz» 1998.
Planung der Museumserweiterung in Zürich und Aufbau des Sammlungszentrums in Affoltern am Albis. In Publikationsreihen des Schweizerischen Landesmuseums sind von Andres Furger erschienen: „Der Gotthard-Postwagen“ (1990), „Kleine Burg-Chronik des Schlosses Wildegg“ (1994), „Schweizerisches Landesmuseum Zürich & Prangins“ (1998) sowie „Le triomphe du luxe“ (Mitautor, 2005).

1998 „commissaire d’éxposition“ der Hans Erni-Retrospektive in der Fondation Pierre Gianadda, Martigny.

2007 Gründung des Verlags „Edition Furger“. Sachwalter der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte in Winterthur im Auftrag des Eidgenössischen Departementes des Inneren.

2011-2014 Direktor des Alimentariums in Vevey, einer Nestlé-Stiftung, und Realisierung eines innovativen eMuseums mit MOOCs und „serious games“.

Diverses

Andres Furger ist aktiver Gespannfahrer und internationaler Richter an „Concours International d’Attelage de Tradition“ (CIAT).

Andres Furger ist aktiver Gespannfahrer und internationaler CIAT- Richter Bildlizenz CC BY SA 4.0

Buchpublikationen

Neben archäologischen Fachpublikationen und Museumsführern entstanden im Buchverlag der Neuen Zürcher Zeitung und in ausländischen Verlagen u.a. die folgenden Werke:

  • «Kutschen und Schlitten in der Schweiz» (1993)
  • «Der rote Faden. Von der Redensart zum Geschichtsbild» (1995)
  • «Das Bild der Seele – im Spiegel der Jahrtausende» (1997)
  • «Ateliergespräche mit Hans Erni» (1998).
  •  Zweibändiges Werk „Kutschen Europas“ (2003/2004)
  • „Übrigens bin ich der Meinung …“ (2005)
  • „In der Kutsche durch die Schweiz“ (2006)
  • Herausgeber und Mitautor der vierbändigen Reihe „Archäologie und Kulturgeschichte der Schweiz“: 1. „Die ersten Jahrtausende“ (1998). 2. „Die Helvetier“ (6. Auflage 2003). 3. „Zur Zeit der Römer“ (2001). 4. „Die Schweiz zwischen Antike und Mittelalter“ (1996)
  • Fahrkunst/Driving (deutsche und englische Fassung, 2009)
  • Die Kutschensammlung Heinz Scheidel Mannheim (2011)
  • The illustrated Carriage – Kutschenbilder (2016)