Nach der Pensionierung wird vor allem geforscht und publiziert.

Dazu gehören:


2018

Handbuch für das Traditionsfahren

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von Andres Furger mit einem Vorwort von SKH Prinz Philip, Herzog von Edinburgh

Die Sparte Traditionsfahren beruht auf alten Grundlagen, vor allem der Zeit um 1900, ist aber ein relativ junger Sport. Denn er gabelte sich erst vor gut 20 Jahren vom Leistungssport ab. Er hat sich aber in einigen europäischen Ländern so weit etabliert, dass die Zeit gekommen ist, ein zeitgemäßes Handbuch vorzulegen, das Grundsätze dieser Sport- und Freizeitdisziplin mit Pferd und Wagen zusammenfasst. Dieses Handbuch gibt auch neuen Fahrenthusiasten eine Einstiegs- und Orientierungshilfe.

Durch das traditionelle Fahren wird die alte Fahrkunst ebenso wieder hochgehalten, wie die Eleganz der Equipage der Zeit vor gut 100 Jahren. Die Fahrerinnen und Fahrer, ihre Pferde und ihre Wagen sollen eine harmonische Einheit bilden. Wie man das erreicht, wird im Kapitel zum Gesamtbild in Wort und Bild konkret besprochen, wie auch die Geschichte dahinter ausführlich dargelegt.

Die Grundhaltung hinter diesem Handbuch ist, die Wurzeln des traditionellen Fahrens nachvollziehbar zu machen und den heutigen Sport von der Geschichte her zu erklären.

Die verschiedenen Kapitel dieses Handbuches decken die Bereiche Pferd und Geschirr, Wagen und Restaurierung, Fahrerin und Fahrer, Groom, Mitfahrende, Kleidung, Accessoires sowie vor allem den stilvollen Gesamtauftritt und das Thema Sicherheit an verschiedenen heutigen Anlässen wie Turnier, Concours d’élégance und Korso ab.

In jedem Kapitel wird jeweils die historische Entwicklung dargestellt, gefolgt von zusammenfassenden, konkreten Empfehlungen.

Jeder Pferdefreund kann sich mit diesem Handbuch auf seine Art auf die Verbindung von Kultur und Sport einlassen und selbst die für ihn richtige Ausführungsart finden; sie reicht vom Turnier mit Meisterschaften bis zur zwanglos organisierten gemeinsamen Ausfahrt. Auf alle diese Anlässe wird eingegangen; die möglichen Auftritte mit besonderer Berücksichtigung der Kleidung der Dame und des Herrn werden mittels attraktiver Bilder konkret veranschaulicht.

In den letzten Kapiteln wird auch das Umfeld behandelt, so der Stall, die Remise oder Geschirrkammer und auch das Schlittenfahren. Den Schluss bildet das wichtige Thema Sicherheit. Abgerundet wird das Buch durch ein ausführliches Schlagwortverzeichnis (Index); dadurch wird dieser Band zu einem kleinen Lexikon zur Fahrkunst und Wagenkunde.

Das reich bebilderte, über 200 Seiten umfassende Buch kann für den Preis von Euro 68.- bestellt werden bei:

andresfurger ( at) gmail.com

0033 786 11 79 20

Andres Furger 9 rue verte F-68480 Oltingue

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2019

Erscheint im März 2019:

HORSEMAN BUGATTI

Ettore Bugatti: Sein Leben mit Pferd und Wagen

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Ettore Bugattis „pursang“, seine mit Vollblütern verglichenen schnellen Automobile sind das Thema viele Bücher, in denen auch als Radnotizen seine Liebe zum Pferd anklingt. Wie weit diese allerdings ging, war ungeklärt.  Im neuen Werk „Horseman Bugatti“ wird seiner Passion für das Pferd systematisch nachgeforscht. Auf den Spuren von Ettore Bugatti als Pferdemann, Reiter und Fahrer von sportlichen Kutschen kommt der Autor zu erstaunlichen Schlüssen: In Molsheim führte der „Patron“ Bugatti in den 1920er und 1930er Jahren das Leben eines „gentleman farmer“ mit grossen Pferdestallungen, einer Reithalle, Geschirr- und Sattelkammern sowie einer Sammlung von über 40 Kutschen. Diese fuhr er Zeit seines Lebens selbst ein- bis vierspännig. Was einst schon seine Tochter und enge Freunde vermuteten, bestätigt sich. Ettore Bugatti waren seine Pferde fast lieber als seine „pursang“ auf vier Rädern. Als er vor dem Zweiten Weltkrieg das Elsass verliess, nahm er neben einem Royale und wenigen Automobilen fast seine ganze Kutschensammlung mit in die Gegend von Paris.

Nach langjährige Recherchen kann seine heute auf verschiedene Staaten Europas und den USA verstreute Kutschensammlung zusammen mit den zugehörigen Geschirren rekonstruiert werden. Erstmals werden dabei seine eleganten Eigenkonstruktionen von Pferdewagen aus der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts, die er für den Eigenbedarf konstruieren liess, im Detail in Wort und Bild vorgestellt. Sie entstanden in Molsheim nach Entwürfen des Meisters selbst, übrigens ebenso wie die dazu gehörigen Pferdegeschirre mit besonderen Beschlägen.

Auch dem Einfluss alter Equipagen auf die besonderen Karosserien der Marke Bugatti wird hier nachgegangen, dem bekannte „style fiacre“ beziehungsweise „Bugatti style“. Dabei entsteht ein lebendiger Einblick in eine bislang unterschätzte Facette im Leben des bekannten Autokonstrukteurs.

Erscheint auf Frühjahr 2019, 240 Seiten, reich bebildert, Texte deutsch und englisch. Zu bestellen für Euro 68.- bei andresfurger ( at) gmail.com.

New: 

HORSEMAN BUGATTI 

Ettore Bugatti: His life with horses and carriages

Ettore Bugatti's fast cars, his `pursang’, are the Thoroughbreds of the automobile industry and as such subject of many books in which his love of horses is just mentioned as a footnote. However, how deep this interest went has never yet been made clear. 

In the new work ‘Horseman Bugatti’, his passion for horses is systematically investigated. Tracing the footsteps of Ettore Bugatti as horseman, rider, and whip, the author arrives at some astonishing conclusions: Bugatti (le patron) led the life of a ‘gentleman farmer’ in Molsheim during the 1920s and 1930s, with a large stable yard, indoor school, harness and tack rooms, and a collection of over 40 carriages. He drove single, pair and team. What his daughter and close friends always suspected has proved to be true: Ettore Bugatti almost preferred his horses to his ‘pursang’ on four wheels. When he left Alsace before the Second World War to live near Paris, he took one Royale and a few automobiles with him yet almost all his carriage collection. 

After years of research the remains of that collection, now spread throughout Europe and the USA, can be catalogued together with their harness. For the first time, the elegant carriages that he designed during the interwar period of the last century for his own use are presented with detailed text and illustrations. These were built during his time in Molsheim using designs by the master himself, as were the sets of harness with their unique harness furniture.  

The influence of equipage on the Bugatti brand is also explored here, the well-known ‘style fiacre’ or ‘Bugatti style’. This all creates a lively insight into a hitherto undervalued aspect in the life of the renowned car designer.  

To be published in Spring 2019, 240 pages, richly illustrated, with text in German and English. Price Euro 68.- 

A former director of the Swiss National Museums, Andres Furger now lives in Alsace and is himself an active carriage driver and international driving judge. He has written a number of books on the history of equipage.



2018

Des Kaisers letzte Pferde und Wagen - Die Equipagen Napoleons III

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Otto von Bismarck spricht am 2. September 1870 bei Sedan mit Kaiser Napoleon III. in seinem Wagen, in dem auch drei seiner Generäle sitzen.

Im amerikanischen „Carriage Journal“, im französischen „Attelage Magazine“ und im deutschen Magazin „Pferd und Wagen“ erscheint 2018 die Arbeit "Des Kaisers letzte Pferde und Wagen - Die Equipagen Napoleons III. auf Schloss Arenenberg im schweizerischen Kanton Thurgau“ als Zusammenfassung des neuen, hier abrufbaren E-Books "Napoleon III. und seine Equipagen im Krieg – Die Wagen und Geschirre von Arenenberg aus dem kaiserlichen Tross von Sedan“.

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Begleitung des im Aufbau befindlichen Kutschenmuseums in Rothenburg LU von Franz Knüsel und Buchpublikation.

Andere Projekte laufen weiter:

  •  Umsetzung der neuen Strategie der Nestlé-Stiftung Alimentarium als Mitglied des Stiftungsrates und der Steering group.

  •  Rettungskonzept und Belebung zum Belle-Epoque-Park der Hotelsiedlung Gletsch im Wallis, zusammen mit Mark Andreas Seiler.

  •  Neukonzeption des Hans-Erni-Museums innerhalb des Verkehrshauses in Luzern, zusammen mit Niklaus Stöcklin, im Rahmen der Hans Erni Stiftung.