Louis Napoléon Bonaparte war seit seiner Jugendzeit in der Schweiz ein guter Reiter und Fahrer. Er perfektionierte diese sportliche Seite in seiner Zeit in England. Als Präsident und Kaiser Frankreichs brachte er den französischen Wagenbau zur europäischen Hochblüte. Seine neuen Stallungen und Remisen im Louvre von Paris wurden zu den besten in Europa. – Was für Wagen fuhr er in der Stadt? Wie zog er ins Feld? Was genau geschah in Sedan? Was blieb von seinem grossen Wagenpark übrig?

Solchen Fragen geht das Buch vertieft nach und gibt darauf neue Antworten. Der kaiserliche Reit- und Fahrstall von Paris ist nicht nur der bestdokumentierte Frankreichs, sondern er wurde auch in ganz Europa zum Vorbild. Dieser Band gibt deshalb mit den erstmals in dieser Breite zusammen gestellten zeitgenössischen Dokumenten und Bildern einen exemplarischen Einblick in das Leben mit Pferden des 19. Jahrhunderts.